Angesichts der kürzlich in den Umlauf gebrachten Thesen der CDU stellen sich uns die folgenden Fragen:

  • Kann es eine ökologische Aufwertung Aumühles durch Abholzung des hiesigen Waldes und Neuanpflanzung eines Laubwaldes an anderer Stelle in Schleswig-Holstein geben ?
  • Wieso wird der bestehende Wald als Nutzwald abgewertet ?
  • Wie lange dauert es, bis neuangepflanzter Wald klimawirksam wird ?
  • Wie verträgt sich die Beseitigung alten Waldes mit der Entscheidung der CDU geführten Landesregierung 120 ha Wald anzupflanzen ?
  • Gibt es irgendwelche Vorteile bei der Verlegung des Sportplatzes gegenüber einer Sanierung des jetzigen Sport- und Jugendheims ́Fuchsbau ́ ?
  • Wie soll zukünftig der Schulsport stattfinden ?
  • Die Notwendigkeit Kita- und Kindergartenplätze zu erhöhen, ist in der Gemeinde unstrittig. Wieso bedarf es dazu eines Neubaugebietes von 100.000 m ?
  • Die Bevölkerungsentwicklung Aumühles ist seit Jahren positiv. Der Bedarf an zusätzlichen Kitaplätzen zeigt, dass Jugend nachwächst. Wieso bedarf es dann einer gezielten Verjüngung der Gemeinde ?
  • Die Aumühler Grundschule ist durch die Vereinbarung mit Kröppelshagen gut ausgelastet und hat eine ideale Klassengröße. Die Entwicklung im Kitabereich lässt auch mehr Aumühler Schüler erwarten. Wieso soll jetzt der Erhalt der Grundschule gefährdet sein ?
  • Wieso ist eine Nachverdichtung, d.h. eine Nutzung von Freiflächen im Ortsbereich oder die intensivere Nutzung großer bestehender Villen nicht möglich ?
  • Gibt es irgendwelche Berechnungen über die finanziellen Auswirkungen eines Neubaugebietes auf die Gemeinde oder lediglich die Hoffnung auf einen idealerweise eintretenden Entwicklungsüberschuss ?
  • Wie teuer wird bei den heutigen Baupreisen und den Aumühler Grundstückspreisen ein Heim für Neubürger werden ?
  • Reicht die Infrastruktur Aumühles mit überaltertem Straßennetz, Abwasserleitungen, Parkplatzsituation an der S-Bahn und in der Großen Straße für 400 Neubürger aus ?
  • Wie werden Sachsenwaldstraße, Kiefernschlag, Schwarzer Weg und Börnsener Straße durch den zusätzlichen Verkehr belastet ? Wer glaubt, dass die Neubürger alle den Umweg über den Perlbergweg nehmen werden ?
  • Wollen die Bürgerinnen und Bürger Aumühles wirklich eine Bebauung bis an den Waldfriedhof, der dadurch seinen besonderen Charakter und Reiz verliert ?
  • Aumühle hat seinen im Hamburger Umland einzigartigen Charme durch die enge Nachbarschaft von Bebauung und Wald. Soll dieser Ortscharakter zerstört werden ?
  • Sind die Planungsarbeiten der Lauenburgischen Treuhandgesellschaft tatsächlich ́kostenlos ́ oder gehört es zu der gängigen Praxis von Planungs- und Entwicklungsgesellschaften mit solchen Vorplanungen lukrative Folgeaufträge zu akquirieren ?
  • Ist eine Planungsanzeige wirklich nur eine unverbindliche Anfrage an Kreis und Land ?

Wir laden Sie daher herzlich ein zu einem informativen Abend und freuen uns auf Ihre Fragen und Diskussionsbeiträge.

Seien Sie dabei. Die Zukunft Aumühles liegt in Ihren Händen.